Meditationsretreats

Manchmal darf es etwas mehr sein. Auf einem Meditationsretreat ziehen wir uns für mindestens eine Woche von der Welt zurück und richten die Aufmerksamkeit nach innen.

Wir meditieren den ganzen Tag: im Sitzen, Gehen, Stehen und Liegen, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen und manchmal auch dazwischen, beim Essen, bei der Körperpflege und beim Entleeren von Blase und Darm. Schließlich meditieren wir mit jedem Atemzug.

Meine Retreats setzen sich merklich von denen anderer Traditionen ab. Zum einen ist da mein charakteristisch rationaler, pragmatischer Unterrichtsstil und zum anderen sind meine Retreats “sanfter”. Ja, wir meditieren viel, aber wir meditieren auf eine Art und Weise, die die Teilnehmenden dabei unterstützt, die Meditation in den Alltag zu integrieren. Insbesondere für Anfänger biete ich mehr Führung und Erklärungen als üblich. Es gibt keine Rituale oder Zeremonien. Auch ist den Teilnehmenden das Reden prinzipiell gestattet. Es gibt Abendessen und wir stehen zwar früh auf, aber nicht mitten in der Nacht. Bei Fragen oder Problemen steht den Teilnehmenden meine Expertise als Meditationslehrer jederzeit zur Verfügung.

Meiner Meinung nach sollte ein Retreat keine “Herausforderung” sein, sondern ein besonderer Genuss. Durch diese Sanftheit lassen sich psychologische Krisensituationen vermeiden, durch die “härtere” Retreats bereits häufiger aufgefallen sind.

Wenn Sie gern ein Retreat mit mir als Lehrer organisieren möchten, freue ich mich auf Ihren Kontakt. Wenn Sie möglicherweise mal an einem Retreat teilnehmen, aber es nicht selbst organisieren möchten, melden Sie sich zum Email-Newsletter an. Dort werden mitunter Termine für zukünftige Retreats ausgeschrieben.

Um zumindest einen kleinen Eindruck davon zu gewinnen, wie das so ist, probieren Sie doch mal das einwöchige Meditationsretreat für Zuhause, das ich während der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise via YouTube-Livestream gegeben habe. Hier geht es zur Aufzeichnung des Info-Abends.